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    Agil Extrem
    Das Führungskräftetraining

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Agil Extrem - Das Weltraumtraining für agile Führungskräfte

Die Apollo 13-Mission als packendes Seminar über die erfolgreiche Leitung agiler Softwareteams

Für viele Führungskräfte in agilen Teams ist die Balance zwischen der Ausübung notwendiger Autorität und der Förderung der Selbstorganisation der Mitarbeiter eine tägliche Herausforderung. Wird die vorhandene Autorität falsch eingesetzt, werden Lernprozesse und Teamarbeit blockiert; wird das Team aber bei wichtigen Themen sich selbst überlassen, verlieren die Mitarbeiter den notwendigen Fokus auf Qualität und Produktivität.

Über den Erfolg agiler Entwicklungteams entscheidet vor allem das Wissen darüber, welche Form von Führung diese benötigen. Wir haben deshalb mit Agil Extrem ein Seminar entwickelt, das genau auf die besonders Anforderung bei der agilen Softwareentwicklung ausgerichtet ist. Als Teilnehmer lernen Sie über die minutiöse Beobachtung und Analyse eines packenden Fallbeispiels, über Wissensblöcke und Rollenspiele, worauf es bei der Führung von Scrum- oder Kanban-Teams wirklich ankommt. Es wird gezeigt, wie Sie ihr Team durch ihre Führung zur Selbstorganisation befähigen und zu Höchstleistungen motivieren.

Den didaktischen Rahmen bilden Text und Multimedia-Materialien rund um die dramatischen Ereignisse der Apollo 13-Mission. Diese ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Umsetzung der gleichen Organisations- und Führungsprinzipien, die wir heute in der agilen Softwareentwicklung mit Scrum, Kanban oder anderen anwenden.

Alle Lernpunkte werden dabei sofort von dem Fallbeispiel des Seminars auf die agile Softwareentwicklung und die in XP, Scrum und Kanban verwendeten Methoden übertragen. 

Gene Kranz, Leiter von Mission Control
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Ein packendes Fallbeispiel
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Fünfundfünfzig Stunden nach dem Start von Apollo 13 explodiert an der Außenseite des Raumschiffs ein Sauerstofftank. Was der Kommandant mit den berühmten Worten "Houston, we have a Problem" an die Bodenkontrolle meldet, ist so kritisch, dass ein Überleben der Astronauten ausgeschlossen scheint.

In dieser Situation, für die keine erprobten Vorgehensweisen exis­tieren, gelingt es den Entwicklerteams am Boden mit einem hochstrukturierten agilen Vorgehen, inner­halb kürzester Zeit völlig neue technische Lösungen zu ent­wickeln. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer komplexen, nie zuvor ge­tes­teten Bootsequenz zum Reaktivieren der Navigations­systeme und des Bordcomputers. Die vermeintlich aussichtslose Situation ver­wandelt sich schließlich aufgrund der gelungenen Selbst­orga­ni­sation von hunderten von Mitarbeitern in einen der spekta­ku­lärsten Erfolge der NASA. 

Die Verwendung von Buch- und Filmmaterialien über die Apollo 13-Mission ermöglicht es den Teilnehmern, die Abläufe eines erfolgreich agierenden Teams minutiös zu beobachten. In einer Mischung aus Fallbeispielen, Wissensvermittlung und Gruppenarbeiten werden die Anforderungen an die Führung am direkten Praxisbeispiel aufgezeigt und immer sofort auf die betrieblichen Anforderungen der Softwareentwicklung übertragen.


Die Seminarinhalte

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Erster Tag: Was Hochleistungsteams ausmacht
Am ersten Tag lernen die Teilnehmer, was ein Team für die erfolgreiche Selbstorganisation und Problemlösung benötigt:

  • Muss die Führung ständig motivieren - oder was ist die Alternative? 
    Grundlagen der Motivationstheorie und die Konsequenzen
  • Was bringt Teams dazu, dass alle an einem Strang ziehen ?
    Wann der Dreischritt aus Zieldefinition, Erfolgskontrolle und
    Rückmeldung funktioniert - und wann nicht
  • Warum hat Apple nicht gleich das iPhone 4 entwickelt? 
    Die Grundlagen menschlichen Denkens und Lernen
  • Was tun wenn Pfusch und Fehler regieren?
    Wie man Fehler aktiv für Verbesserungen nutzt

Zweiter Tag: Das eigene Handeln als Führungskraft
Am zweiten Tag steht das eigene Handeln als Führungskraft im Mittelpunkt:

  • Was habe ich in selbstorganisierenden Teams eigentlich noch zu tun?
    Wie man das System managed und nicht die Arbeit - und warum dies notwendig ist
  • Warum kümmern sich meine Mitarbeiter trotzdem nicht um wichtige Dinge?
    Als Führungskraft auf die richtige Weise die Verantwortung übernehmen
  • Warum bestimmen beim Fußball nicht die Spieler die Aufstellung?
    Ihre Aufgaben als Trainer
  • Vorgesetzter und Mit-Entwickler, geht das?
    Als Chef auf Augenhöhe kommunizieren
  • Was tun, wenn die Mitarbeiter nicht mehr mitkommen (wollen)?
    Mitarbeiterauswahl, -beurteilung und -entwicklung in agilen Teams
  • There are no bad soldiers, only bad officers.
    Die eigene Führungsverhalten systematisch überprüfen und verbessern

Konzepte und Modelle
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Gemeinwohlsysteme nach von Fehr; Motivationstheorie nach Herzberg und Deci & Ryan; Lernprozesse in Gruppen nach Edmond et. al; In Iterationen denken nach David Hume; CTEF Teammodell; Workplace Culture Analysis nach Deci & Ryan; PDCA-Modell für iteratives Lernen nach William E. Deming; Apollo-Programm: Filmmaterialien, Originaldokumentationen, Interviews und Autobiographien.

Teilnahmevoraussetzungen
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Das Seminar richtet sich in erster Linie an Führungskräfte, die bereits Erfahrung mit agilen Methoden gesammelt haben und die Herausforderung der Führung im Tagesgeschäft kennen.

Konkrete Praxiserfahrung mit einer agilen oder schlanken Methode wie Scrum, XP oder Kanban werden vorausgesetzt. 

Dauer, Kosten, Anmeldung
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Für eine leichtere An- und Abreise der Teilnehmer beginnt das Seminar am ersten Tag um 10:00 Uhr und endet ca. um 18:00 Uhr, der zweite Tag beginnt um 08:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.

Der Preis pro Person und Seminar beträgt 1.290 € plus MwSt.
Darin enthalten sind das Seminar, umfangreiche Unterlagen, Pausenmahlzeiten, Mittagessen und Getränke.



Stimmen von Teilnehmern

Sören Paulußen, Geschäftsführer Invensor GmbH:

Das Seminar hat mir sehr gut vermittelt, wie Mitarbeiter durch die richtige Gestaltung des Arbeitsumfelds und die entsprechenden Führung befähigt werden, Verantwortung zu übernehmen und ihre Arbeit selbständig zu organisieren. Über die Arbeit mit dem Filmmaterial wird sehr anschaulich vermittelt, welche Aufgaben die Führung im Projektmanagement übernehmen muss und von welchen Faktoren der Grad der aktiven Führung abhängt.


Mario Mütze, HSH Berlin:

Dieses Seminar empfehle ich jedem, der mehr über Agiles Projektmanagement erfahren möchte oder plant, entsprechende Methoden in seinem Arbeitsbereich zu implementieren. Es hat mir und meinen Kollegen jede Menge Einsichten in die Wirkmechanismen innerhalb von Projektteams und in die darauf aufbauenden Strategien vermittelt. Mit Lucius Bobikiewicz als einem erfahrenen Praktiker konnten wir gleichsam "auf Augenhöhe" konkrete Ansätze zur Umsetzung in der Praxis diskutieren. Nicht zuletzt hat mir das Seminar mit seinem emotionalen "Aufhänger" - der erfolgreichen Rettung der Astronauten von Apollo 13 - ein einprägsames Vorbild für das eigene Handeln geliefert.


Andreas Lutz, Dipl.Bw.(FH), Software-Teamleiter OMICRON electronics:

Das Seminar ist nicht als Einführung oder Vertiefung von konkreten agilen Vorgehensweisen (z.B. SCRUM bzw. Kanban) zu verstehen, da gibt es spezialisierte Seminare. Die Stärke des Seminares ist die breite, ganzheitliche Thematisierung der Führungsthemen und die besondere Herausforderungen der Führung im agilen Umfeld. Für mich war das Seminar in seiner Art frisch und neu. Ausgehend von der Apollo-13-Mission werden dann in der Folge die verschiedenen Führungsaspekte beleuchtet. Das habe ich noch nie in dieser Form gesehen.