Fürs alle unsere Seminare gilt ab sofort:

Ihr meldet euch ganz normal an, bekommt eine Rechnung und bezahlt diese wie üblich vorab. Seid ihr nicht zufrieden, schickt Ihr uns nach dem Seminar eine Nachricht und Ihr bekommt das Geld zurück. Einfach so, ohne Hürden, ohne Einschränkungen.

So, damit ist alles Wichtige gesagt und wer will, kann sich jetzt hier anmelden

Wer wissen will, wieso wir das machen, der muss noch ein bisschen weiter lesen.


Die Geld-zurück-Garantie und meine eigene Freude an meiner Arbeit
(von Lucius Bobikiewicz)

Wer schon einmal ein Seminar bei mir besucht hat, weiß, dass ich großen Wert auf Feedback lege und jedes Seminar auch dazu nutze, auch von den Teilnehmern zu lernen und mein Inhalte ständig auszubauen und zu verbessern.

Natürlich muss man sich als Seminaranbieter aber nicht nur mit inhaltlichen Fragen beschäftigen, sondern auch mit Geld. Mit Seminarkosten, Tagessätzen, Inhouse-Schulungs-Preisen und einigem mehr. Und natürlich überlegt man sich, ob man irgendwelche Rabatte anbieten muss, "Sonderaktionen" durchführen soll und was es sonst noch so gibt.

Bei all diesen Überlegungen geht es eigentlich immer darum, wie man neue Kunden gewinnen kann, wie man noch einen weiteren Menschen dazu bekommt, das Anmeldeformular auszufüllen und die Seminargebühr zu überweisen.

Durch einen Zufall, der viel mit Terminüberschneidungen zu tun hatte, ist es im April 2011 dazu gekommen, dass ich die Bezahlung eines Seminars ganz ohne solche Gedankengänge, vollständig und ohne Netz und doppeltem Boden, dem Kunden überlassen habe. Es gab keine Einschränkung meinerseits und kein Kleingedrucktes. Einfach nur die Abmachung, "Sie melden soviele Mitarbeiter an, wie Sie möchten, ob und wieviel von der eigentlichen Gebühr Sie dann bezahlen, entscheiden Sie selbst".

Was war das Resultat: Erstens, der Kunde hat mehr als doppelt so viele Teilnehmer angemeldet wie ursprünglich von ihm geplant. Zweitens hat der Entwicklungsleiter mich noch am Abend  des Seminars beiseite genommen um mir mitzuteilen, dass er "selbstverständlich" für alle seine Mitarbeiter den vollen Betrag bezahlen wird. Drittens habe ich hinterher von jedem einzelnen Teilnehmer eine persönliche Mail bekommen, in der mir diese ihre Wertschätzung ausgedrückt und sich für das Seminar bedankt haben.

Und ich, ich habe gemerkt, dass es vor allem für mich selbst einen gewaltigen Unterschied macht, ob ich aufgrund meiner Versprechungen VOR dem Seminar bezahlt werde oder hinterher, aufgrund der echten, der erbrachten Leistung. 

Tatsächlich bin ich noch nie nach einem Seminar so zufrieden nach Hause gefahren, wie an diesem Abend.

Ich möchte deshalb in diesem Jahr versuchen, das, was sich im April zufällig ergeben hat, in irgendeiner Form systematisch auszubauen. Vermutlich ist es nicht sinnvoll, jetzt alle Seminare als "pay as you like" anzubieten und ganz bestimmt ist das kein Modell, das sich auf andere Bereiche und Produkte übertragen lässt. Aber hier, heute und für mich passt es und die 100% Money-Back-Garantie für das Kanban-Seminar ist ein erster Schritt hin zu dem Versuch, einen grundsätzlich anderen Umgang mit meinen Kunden auszuprobieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn das klappt und ich werde. egal wie es ausgeht, irgendwann auf meinem Blog von meinen Erfahrungen berichten. 

Berlin, den 16. Mai 2011

Lucius Bobikiewicz